
Penne con le Bietole (Mangoldpesto)



Die Kunst des Pürierens: So wird aus Pasta mit Mangold ein Festmahl
Es gibt Tage, da muss es schnell gehen, aber wir weigern uns konsequent, schlecht zu essen. Penne mit Mangoldpesto ist unser Ass im Ärmel. Das Besondere an diesem Rezept mit Mangold ist die zweifache Zubereitung. Während die Blätter in der Pfanne nur kurz in Olivenöl zusammenfallen dürfen, um ihren Biss zu behalten, verwandeln wir die Stiele in ein würziges Püree. Das ist italienische Effizienz in Perfektion. Die Kombination aus der Süße der Schalotte und der herben Note des Mangolds, abgerundet durch einen Spritzer Zitronensaft, ist schlichtweg genial.
Wenn du die Pinienkerne röstest, bis dieser unwiderstehliche Duft durch die Küche zieht, weißt du, dass du alles richtig gemacht hast. Wir werfen die Pasta direkt aus dem Wasser in die Pfanne – bloß nicht abschrecken! – damit die Stärke den Parmesan perfekt schmelzen lässt. Ein Hauch Chili sorgt für die nötige Relevanz am Gaumen. Es ist ein ehrliches, schnelles Abendessen, das ohne viel Chi-Chi auskommt, aber geschmacklich jeden Lieferdienst in den Schatten stellt. Wer das nicht nachkocht, ist eigentlich selbst schuld.
Warum dein Mangold bisher einfach nur falsch behandelt wurde
Seien wir mal ehrlich: Die meisten Leute wissen mit Mangold überhaupt nichts anzufangen. Er endet oft als traurige Beilage, dabei ist er das heimliche Genie der italienischen Gemüseküche. Wenn wir bei Pastarazzo über Penne con le Bietole sprechen, dann meinen wir nicht einfach nur Nudeln mit Grünzeug. Wir reden über eine Textur-Revolution. Durch das Pürieren der gekochten Stiele mit Pinienkernen, Schalotten, Knoblauch und hochwertigem Olivenöl kreieren wir eine Sauce, die so cremig ist, dass du schwören würdest, es sei Sahne im Spiel. Aber nein, es ist pures Handwerk.
Der Clou ist das Pastawasser – dieses flüssige Gold bindet den Parmesan und die Mangold-Masse zu einer Einheit, die Penne liebevoll umschließt. Wer hier noch Fleisch vermisst, hat wahrscheinlich auch Probleme, ein gutes Glas Wein zu schätzen. Dieses vegetarische Gericht ist für all jene, die verstanden haben, dass weniger oft mehr ist – vorausgesetzt, man beherrscht die Technik des Anröstens und Pürierens perfekt. Ein bisschen Chili für die Seele, und der Abend ist gerettet.
Mangoldpesto
Lust auf echte italienische Hausmannskost? Unsere Penne mit Mangoldpüree vereinen zarten Mangold mit röstigen Pinienkernen. Ein vegetarischer Traum in nur 20 Minuten!
Zutaten
2 Personen
250 g Penne
300 g Mangold (geputzt)
80 g Grana Padano oder Parmesan
1 EL Zitronensaft
25 g Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
1 Schalotte
1 Chili
Olivenöl, Salz und Pfeffer (nach Belieben)


Zubereitung
Mangold vorbereiten: Den Stunk entfernen, Stiele würfeln und den harten Teil in den Blättern entfernen und ebenfalls würfeln. Die Würfel und die Blätter separat waschen.
Die Mangoldwürfel in Salzwasser ca. 10 Minuten kochen, abgießen und gut ausdrücken. Blätter klein schneiden.
Die Pinienkerne in einer Pfanne anrösten, bis sie duften.
Basis bereiten: Die Schalotte fein würfeln, Knoblauch abziehen. In einer Pfanne Olivenöl mit Chili und dem Knoblauch erhitzen, die Schalotte darin glasig dünsten
Mangold abgießen und das Nudelwasser aufsetzen. Nudeln nach Packungsangaben in gesalzenem Wasser kochen.
Den abegossenen Mangold in einen Mixer oder einem Gefäß für den Pürierstab geben und die Pinienkerne, 2-3 EL Olivenöl, die Hälfte des Parmesans, 2 Kellen Pastawasser, Salz, Pfeffer und den gedünsteten Zwiebeln, dem Knoblauch und einen Teil der Chili (nach Geschmack) dazuzugeben. Alles zu einer homogenen Masse mixen.
In der Pfanne die klein geschnittenen Mangoldblätter mit Olivenöl andünsten. Wenn die Blätter weich werden das Püree hinzufügen, eine 1 Kelle Pastawasser hinzufügen und mit dünsten.
Die abgegossenen Nudeln in der Pfanne mit dem Püree vermengen.
Auf einem Teller anrichten und mit ein wenig groben Salz und dem Parmesan garneiren.
Buon appetito!
Viel Spaß beim Nachkochen!




























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